Ein Datenverlust – durch Ransomware, Hardware-Ausfall, menschliches Versagen oder Brand – ist eine der häufigsten Ursachen für Geschäftsaufgaben in kleinen Unternehmen. Die gute Nachricht: Es ist ein Risiko, das sich mit der richtigen Strategie vollständig kontrollieren lässt.

Was dieser Service umfasst

3-2-1-Strategie. Drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei unterschiedlichen Medien, eine davon außer Haus. Das ist der Mindeststandard, den ich für alle meine Kunden empfehle und einrichte.

Automatisiertes Backup mit Borg oder Restic. Inkrementelle, verschlüsselte und deduplizierte Kopien. Ohne manuellen Eingriff, mit konfigurierbarer Aufbewahrung (täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich).

Offsite-Kopie. Verschlüsselte Synchronisation mit einem entfernten Ziel: zweiter Server, NAS an anderem Standort oder europäischer Cloud-Anbieter (Hetzner, OVH, Nextcloud).

Spezifischer Ransomware-Schutz. Mindestens eine unveränderliche oder vom Hauptnetz isolierte Kopie, damit ein Angriff auf Ihre Umgebung Ihre Backups nicht erreichen kann.

Regelmäßige Wiederherstellungstests. Ein ungetestetes Backup ist kein Backup, sondern Wunschdenken. Ich plane vierteljährliche dokumentierte Recovery-Tests ein.

Disaster Recovery Plan (DRP). Lebendes Dokument, das Schritt für Schritt beschreibt, was zu tun ist, wenn morgen der Server nicht mehr startet. Wer macht was, in welcher Reihenfolge, wie lange dauert es.

Für wen ist dieser Service geeignet

Jedes Unternehmen, das für seine operative Tätigkeit auf Daten angewiesen ist: Anwaltskanzleien, Kliniken, Steuerberater, Architekten, Online-Shops, produzierendes Gewerbe. Wenn ein Datenverlust morgen eine Krise wäre – dieser Service ist für Sie.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Einrichtung eines kompletten Backup-Systems?

Für einen typischen Mittelständler zwischen 1 und 3 Tagen. Inklusive Analyse, Konfiguration, erster Vollsicherung und Dokumentation. Die täglichen Kopien laufen danach vollautomatisch.

Wo werden die Offsite-Daten gespeichert?

Das entscheiden wir gemeinsam je nach Ihren Anforderungen. Ich empfehle europäische Anbieter mit Rechenzentren in Spanien, Deutschland oder Frankreich, die der DSGVO unterliegen. Ich nutze grundsätzlich keine US-Dienste für sensible Daten ohne ausdrückliche Kundenzustimmung.

Kann Ransomware meine Backups befallen?

Nur, wenn sie vom infizierten System aus zugänglich sind. Deshalb konfiguriere ich immer mindestens eine isolierte und wenn möglich unveränderliche Kopie (die weder gelöscht noch überschrieben werden kann).

Was passiert, wenn der Server physisch zerstört wird?

In diesem Szenario sieht der DRP die vollständige Wiederherstellung auf Ersatzhardware vor (geliehen, gemietet oder neu). Die regelmäßigen Tests stellen sicher, dass wir genau wissen, wie lange das dauert.